Die Autorin und Filmemacherin Tsitsi Dangarembga (Simbabwe) und die Autorin Yvonne Adhiambo Owuor (Kenia) diskutieren die Rolle der Imagination in ihrem literarischen Werk. Moderiert von LIAS Alumna Grace A. Musila und der LIAS Faculty-Fellow Vera-Simone Schulz reflektieren die Autorinnen in diesem Gespräch ihre jeweiligen Erfahrungen als vielfach ausgezeichnete Schriftstellerinnen, deren Werke sich mit drängenden Fragen zu Geschichte, Vergangenheit und Gegenwart auseinandersetzen – und mit der Frage, welche Zukunft wir gemeinsam gestalten können, wenn wir es wagen, anders zu denken.
Das Schreiben von Tsitsi Dangarembga und Yvonne Adhiambo Owuor – oft als lyrisch, eindringlich und fesselnd beschrieben – kreist um Begegnungen gewöhnlicher Menschen mit historischen Kontexten, die schwierige Fragen darüber aufwerfen, was es bedeutet, in unmöglichen Zeiten Mensch zu sein.
Tsitsi Dangarembga hat preisgekrönte Romane wie „Überleben“, „Aufbrechen“ und „Verleugnen“ veröffentlicht. 2021 erhielt sie den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
Yvonne Adhiambo Owuor veröffentlichte Kurzgeschichten in internationalen Literaturmagazinen. In deutscher Übersetzung ist u.a. ihr Roman „Der Ort, an dem die Reise endet“ erschienen.


