Ehrengast im Heinrich-Heine-Haus

Seit 1994 benennt der Literarische Beirat des Literaturbüros jährlich eine bedeutende deutschsprachige Autorin oder einen Autor als “Ehrengast im Heinrich-Heine-Haus”. Ehrengäste werden für Ihr Lebenswerk geehrt und halten eine öffentliche Lesung. Die Auszeichnung wird von der Sparda-Bank gefördert.

Der Literarische Beirat benannte Ursula Krechel als Ehrengast 2025. In der Jurybegründung heißt es: „Die Vielfalt von Ursula Krechels Werk ist beeindruckend – sie ist Prosaautorin, Lyrikerin, Essayistin und schreibt Theaterstücke und Hörspiele. All ihre Texte zeichnen sich durch eine poetische Sprache sowie philosophische und historisch-politische Reflexionen aus. Krechels atmosphärisch dichten Romane sind filigran konstruiert. In ihnen greift die Schriftstellerin, wie auch besonders in ihren Essays, wichtige und herausfordernde Themen der Geschichte und Gegenwart auf. Sie schreibt ebenso brillant über die Flucht jüdischer Mitbürger und Mitbürgerinnen im Nationalsozialismus wie über wie über aktuelle Gewalt gegen Frauen.“

Liste der Ehrengäste

  • Daniela Krien (2024)
  • Terézia Mora (2023)
  • Julia Franck (2022)
  • Marion Poschmann (2021)
  • Ingo Schulze (2020)
  • Arno Geiger (2019)
  • Felicitas Hoppe (2018)
  • Michael Köhlmeier (2017)
  • Navid Kermani (2016)
  • Sigrid Damm (2015)
  • Christoph Ransmayr (2014)
  • Herta Müller (2013)
  • Hans Joachim Schädlich (2012)
  • Rüdiger Safranski (2011)
  • Daniel Kehlmann (2010)
  • Monika Maron (2009)
  • Christoph Hein (2008)
  • Uwe Timm (2007)
  • Reiner Kunze (2006)
  • Wilhelm Genazino (2005)
  • Siegfried Lenz (2004)
  • Dieter Wellershoff (2003)
  • Elfriede Jelinek (2002)
  • Volker Braun (2001)
  • Sten Nadolny (2000)
  • Gabriele Wohmann (1999)
  • Peter Härtling (1998)
  • Sarah Kirsch (1997)
  • Martin Walser (1996)
  • Christa Wolf (1995)
  • Peter Rühmkorf (1994)
Navid Kermani
Navid Kermani beim Gästebucheintrag
© t&w
Arno Geiger
Arno Geiger mit Moderator Denis Scheck © t&w
Elfriede Jelinek
Elfriede Jelinek im Gespräch mit dem Ersten Stadtrat Peter Koch, (c) t&w