Ulrike Draesner und Emma Braslavsky

"Literatur und KI"

Reihe: Digitale Welten – KI & Co. in Literatur und Gesellschaft

Moderation: Alexandra Friedrich

Der Band „Schreiben nach KI“, herausgegeben von Hannes Bajohr und Ann Cotten versammelt Texte von Autorinnen und Autoren, darunter Ulrike Draesner und Emma Braslavsky, die den schreibmedialen Schwellenmoment reflektieren, an dem wir uns gerade befinden. Bei „Blöde Ziege“ von Emma Braslavsky handelt es sich um eine Versuchsdokumentation mit der App „Genie“, die auf ChatGPT basiert; gewissermaßen eine Kurzgeschichte über eine wahre Begebenheit, um den Realitätssinn von „Genie“ zu testen. Ulrike Draesner geht in ihrem klugen Text „KI und die Literatur“ der Frage nach, was in dem analog-digitalen Hybridfeld in der Literatur und mit ihr geschieht.

Ulrike Draesner, 1962 in München geboren, wurde für ihre Romane, Essays und Gedichte vielfach ausgezeichnet, zuletzt 2025 mit dem Christine Lavant Preis. Seit April 2018 ist sie Professorin am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

Emma Braslavsky, 1971 in Erfurt geboren, ist Dozentin, Kuratorin und Autorin. Sie hat viel beachtete Romane, Erzählungen und Essays veröffentlicht. Ihre Erzählung „Ich bin dein Mensch“, diente als Vorlage für den gleichnamigen Film von Maria Schrader.

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Ulrike Draesner
Ulrike Draesner (c) Mellie Wang
Emma Braslavsky
Emma Braslavsky (c) Heike Steinweg