Undenkliche Begegnungen – Franz Kafkas „Amerika“ meets KI-Texte. Die Fragmente sind unter Kafkas Titelgebung „Der Verschollene“ bekannt – Beginn der Aufzeichnungen 1912. In der performativen Lesung des Schauspielers am Lüneburger Theater Jan-Philip Walter Heinzel kommen die denkwürdigen Begegnungen des Protagonisten Karl Roßmann zum Ausdruck. Gegenübergestell werden Texte mit KI-generierter Stimme, die von einem KI-Modul erstellt wurden; die Befehle zur Generierung von J. Georg Brandt zielen auf eine Übertragung der Geschichte des Romanfragments in die heutige Zeit. Die Veranstaltung birgt Überraschungen und wird sehr interessante Fragen aufwerfen über die Möglichkeiten, Schwächen und allgemein kritischen Aspekten von KI. Eine Diskussion ist vorgesehen.
Der 1965 geb. Dipl.-Künstler J. Georg Brandt ist in der Lehre tätig an der Hochschule fürAngewandte Wissenschaft Hamburg (HAW) im Bereich Kultur – Ästhetik – Medien und Forschung zu Teilgabe und Ambiguität. Er ist Mitglied im BBK.
