Jana Hensel

"Es war einmal ein Land"

Reihe: Was uns bewegt

Moderation: Sebastian Friedrich

In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun von immer mehr Ostdeutschen mächtig in Zweifel gezogen und droht damit, zu Ende zu gehen – die Demokratie in Ostdeutschland. Scharfsinnig beschreibt Hensel den langen Weg nach rechts, der für viele Ostdeutsche einmal links begann und durch eine wiedervereinte Bundesrepublik führt, die gerade selbst in einer tiefen Krise steckt. Hensel scheut dabei nicht vor harten Wahrheiten zurück, reiht sich nicht in gängige Narrative über den Osten ein und zeigt einmal mehr, dass sie sich seit ihrem Spiegel-Bestseller „Zonenkinder“ eine ganz eigene Perspektive und einen unverwechselbaren erzählerischen Ton bewahrt hat.

Jana Hensel, geboren 1976, aufgewachsen in Leipzig, wurde 2002 mit „Zonenkinder“ schlagartig bekannt. Seither arbeitet sie als Journalistin und veröffentlichte zahlreiche Bücher, die zu SPIEGEL-Bestsellern wurden. Für ihre Arbeit wurde sie mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet und als Journalistin des Jahres für ihre Berichterstattung über Ostdeutschland geehrt.

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Jana Hensel
(c) Natascha Zivadinovic
Cover Hensel
(c) Aufbau Verlag